ANNO 2013
ANNO 2013

[...] Eine Träne füllte unkontrollierbar mein linkes Auge, bis sie überschwappte und kitzelnd an meiner Nase hinab lief. Ich wünschte mir das gleiche für die rechte Seite. Schon wegen des Harmoniegefühls.

 

Aber es schwappte nichts.

 

 

 

Ich fühlte mich allein, die Zeit dehnte sich unendlich und der schwere Kahn kam einfach nicht richtig voran. Zudem war es ungemütlich frisch geworden und mein Magen knurrte nun auch noch vernehmlich.

 

 

So ein Mist, dachte ich, während die rechte Träne überraschend doch noch kam, meine kühle Nase als Abtropframpe nahm und [...]

 

 aus Sigesmund Ruestig